Sonntag, 7. September 2014

Anchor your soul and take your time


 

 

 

Neuer Beutel, neues Schuljahr, neues Leben? Naja, nicht ganz. Aber eines habe ich gelernt: Nimm dir verdammt nochmal Zeit mit dem, was du tust! Ich dachte aus aktuellem Anlass dieser Selbsterkenntnis bereichere ich meinen Blog mal wieder mit einem Bruchteil meines chaotischen Gedankenguts. Mein 12. und letztes Schuljahr ist angebrochen und auch ich nahm mir wie jedes Jahr vor das neue fuckin' Schuljahr zu rocken. Aber damit dieser großartige Vorsatz dieses Mal auch länger als nur 4 Mathestunden überlebt musste ich zwangsläufig irgendwas ändern. Das ist nicht so einfach wie man sich das vorstellt! Ich für meinen Teil klebe quasi rund um die Uhr mit einem Kaugummi unter den Füßen in meiner Comfortzone fest, was es unglaublich schwer macht überhaupt mal in die Sneakers zu kommen und mit meiner Motivation ein Wettrennen zu staren.

Aber wie dem auch sei, es musste sein, also stemmte ich mich mit aller Kraft die ich aufbringen konnte gegen das rosa HubbaBubba, das unter meiner Sohle klebte und riss mich los. Und siehe da, ich stand völlig frei und war in der Lage dazu alles zu tun. Es ist wichtig nicht kleben zu bleiben, sondern loszulaufen, verankere nicht dein Bewusstsein, deine Ängste oder Sorgen, sondern deine Seele. Definiere deine Comfortzone und lass dich nicht von ihr definieren. Wer will ich eigentlich sein? Lebe ich wirklich mein Leben oder das der anderen? Mach dich frei von allem was klebt, Kaugummis gehören unter Schultische, nicht unter deine Füße.

Und nochwas: lass dir verdammt nochmal Zeit. Hektische Pläne wirst du ohnehin verwerfen. Listen schreiben, abhaken, Zeitdruck, alles Bullshit. Am Ende schafft man weniger. Highheels sehen super aus aber weit kommt man nur in Sneakers. Sieht nebenbei auch viel souveräner aus auf dem Mount Everest des Erfolgs.

Was ich eigentlich bloß sagen will, unterwirf dich nicht dem Druck, den dir alle auferlegen und fang an deine Methoden zu hinterfragen. Du bist der Designer deines Lebens und du entscheidest was darin Platz hat, damit es so ist, wie du es willst. Schneller laufen können ist viel besser als lange Beine zu haben, also lebe dein Leben und vergiss die anderen.

Mittwoch, 23. Juli 2014

They say I'm too young to love you

They say I'm too young to love you
They say I'm too dumb to see
They judge me like a picture book
By the colours, like they forgot to read
(Lana Del Rey - Brooklyn Baby)

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Ist die Jugend nicht das wertvollste, das wir besitzen? Wieso sollen wir so schnell erwachsen werden und warum zur Hölle sagen uns die Leute trotzdem wir seien zu jung?

Mittwoch, 2. Juli 2014

Abandoned Places//Urban Exploring

Endlich endlich endlich ist meine neue Kamera da: die Canon EOS 60D, meine persönliche Gönnung des Jahres. Ich bin am Wochenende direkt mal zum Urban Exploring losgezogen und bin in einem alten Ringlockschuppen gelandet.
Scherben auf dem Boden, Plastikfetzen wehen im Wind, Mückenlarven schwimmen vergnügt in einem mit Regenwasser gefüllten Gefäß, dessen Ursprung schwer zu definieren ist. Ziemlich unheimlich wie die halb abgerissene Neon-Röhre nur noch an einem Kabel über unseren Köpfen wankt. Alles verlassen, die Zeit scheint hier still zu stehen. Als würde man herkommen, um einfach die Zeit anzuhalten, diese eine Dimension einfach ausschalten.  Sich einfach auf die Ruinenbruchteile setzen und mit jemandem, den man liebt über die Dinge reden, die höher und wichtiger sind als die Zeit selbst. Sie kennen und brauchen die Zeit nicht, aber wir schon und deshalb müssen wir sie manchmal anhalten um die wahren Dinge zu erkennen.
Musiktipp: Clueso - Geisterstadt

 



Sonntag, 1. Juni 2014

That Hipster Post // {staystrong-moveon} - Produktivitätstief

Es gibt Tage im Leben, an denen sogar das abreißen eines Kalenderblattes eine unüberwindbare Hürde darstellt. Solche Tage kommen vereinzelt vor, verteilen sich über das Jahr oder den Monat und dann gibt es noch die Sorte der Ichmagnichtmehr-Tage, die einfach in einer hohen Anzahl zusammengebündelt hintereinander weg auftreten und man glaubt sie würden niemals aufhören. Alles ist so wahnsinnig anstrengend und im Grunde ist das einzige, von dem man noch glaubt es wirklich gut zu beherrschen, das keine Lust haben. Ich glaube ich stecke zur Zeit in einer solchen Phase. Aber das gute daran ist: wenn ich es schon erkannt habe, kann es ja im Grunde nur noch bergauf gehen. Ich habe viel Zeit damit verbracht unproduktiv vor dem Laptop zu sitzen und lustlos mit schlecht lackierten Nägeln durch die gesamte Bildersammlung von weheartit.com zu scrollen, was mich im Endeffekt noch mehr runtergezogen hat.

Ich habe also beschlossen aktiv zu werden und meine eigenen Inspirations-Hipster-Dingsbumsens herzustellen, um mich irgendwie davon abzuhalten den ganzen Tag Trübsal zu blasen. Trübsal ist nämlich im übrigen ähnlich wie Beton, kann man halt eher nicht so gut wegblasen.


Ein Spruch, den ich fast überlesen hätte. Aber ist es nicht wahr? Wenn man aktiv wird, ungezähmt ist und loslegt, kann einem niemand etwas anhaben.

Menschen sind scheiße. Sie haben alle ihr Päckchen zu tragen - aber denken leider ausnahmslos sie seien die einzigen damit. Sie verurteilen und sie sind unfair, obwohl sie wissen könnten, dass alles einen Grund hat und alles was wir tun nur das Resultat dessen ist, was mit uns passiert ist. Aber wir Menschen sind so. Ich sage wir, denn ich verwette meinen Arsch darauf, dass ich ziemlich oft genauso scheiße bin. Beleidigungen kritzeln, lachen und Kate Nash hören bringt mich hoch.


Ich muss fast selbst darüber lachen, dass ich mir inzwischen regelmäßig positive "Nachrichten" in meinen Kalender schreibe. Ganz weit nach hinten, sodass ich in ein paar Wochen darauf stoße und mich freue wie ein kleines Kind.


Und wenn ich was wichtiges zu tun hatte... dann habe ich es ohnehin nicht gemacht. Das hat mir einigen Ärger eingebracht, denn Lehrer sind aus irgendeinem Grund allergisch gegen ungemachte Hausaufgaben. Sie bekommen irgendwann rote Flecken im Gesicht und es scheint mit ihren Stimmbändern etwas nicht zu stimmen, denn sie bemühen sich unglaublich laut und deutlich zu schreien, es muss sie wahnsinnig anstrengen. Das tat mir sehr leid, also dachte ich rausgehen könne meine Produktivität steigern. Und da ich kind of an attentionwhore bin, sah ich mich gezwungen zu arbeiten und nicht aufzugeben, um den Leuten um mich herum, die mich sehen konnten, nicht zu zeigen wie unglaublich faul ich eigentlich bin.


Das alles ist jetzt so leicht gesagt und hört sich so gut an, aber ich weiß wie scheiße verdammt schwer es ist sich aufzuraffen. Und nur weil ich diese ganzen Tipps hier schreiben kann, heißt das nicht , dass ich mich tatsächlich immer daran halte. Sich aus einem Produktivitätstief rauszukämpfen ist schwer und man kann durchaus rückfällig werden.

Was ich eigentlich sagen will ist, dass selbst wenn alles scheiße ist, immer man selbst für sein Glück verantwortlich ist. Man darf nicht darauf warten, dass einem alles in den Schoß fällt. Und wenn dein Leben dir Zitronen gibt, dann weißt du doch im Grunde was zu tun ist! Lass sie nicht verschimmeln, das macht es nicht besser.

Mittwoch, 21. Mai 2014

{DESKTOPDETAILS} - Ich organisiere mich neu


Zunächst einmal mein #selfieoftheday bevor wir zu den ernsten Dingen dieses Posts kommen (; - dies ist sowas wie ein {How to stay organized}, nur etwas weniger ausgearbeitet, schätze ich. Das hat den ganz einfachen Grund, dass ich selbst total unorganisiert bin und deshalb vermutlich keine wirklich sinnvollen Ratschläge geben könnte. ABER ich habe mir heute mal die Zeit genommen und meinen Schreibtisch etwas umdekoriert, sodass mir das arbeiten und organisiert sein vielleicht in Zukunft sogar gelingt!



Mir ist es ziemlich wichtig meinen Abeitsplatz persönlich zu gestalten, daher viele Bilderrahmen und Krimskrams. So fühle ich mich wohler.




Der Schreibtisch ist übrigens von IKEA und megapraktisch! Bietet relativ viel Stauraum für Krimskramsliebhaber. Integrierte Pinnwand - schade, dass ich bis jetzt noch immer nicht mehr als einen Magneten besitze.



Inspiration darf am Arbeitsplatz natürlich auch nicht fehlen, Bücher, Hefte und Tape griffbereit.



Donnerstag, 17. April 2014


Ich habe lange nicht mehr gepostet, lange nicht geschrieben, hatte viel um die Ohren, aber jetzt habe ich mal wieder was zu sagen. Der Frühling wagt sich nun zaghaft auf die Straßen und die Sonne kitzelt unsere Nasen. zeit für lange abendliche Spaziergänge, Spaziergänge mit Menschen, die einem gut tun. Frühling ist die Zeit des endlosen Redens mit einem Glas Wein und einem dicken Pulli an. Lebensfreude, Neuanfang, aufregendes Kribbeln. Frühling tut gut.


 

Meine nicht ganz neuste Ausbeute vom shoppen. Musik, yaaaay! Of Monsters and Men + Deichkind. Einfach perfekt für einen tollen Abend.


Entdeckt bei Edeka, Rosenlimonade und neben Fritz Kola die beste Cola, die ich je getrunken habe. Auf Empfehlung einer Freundin direkt mal gekauft (:

Montag, 24. Februar 2014

Some Scallywag - Time for Heroes {Blogvorstellung}

Heute gibt es mal einen Post der besonderen Art: Ich stelle time fot heroes vor, den Blog einer superlieben jungen Dame, deren Zeichnungen und Fotos mich regelmäßig vom Hocker reißen. Ich habe hier mal meine persönlichen Favoriten platziert, damit ihr einen Eindruck bekommt. Alle Bilder in diesem Post © some scallywag called Kira.


Der "Ideas Catcher" ist meiner Meinung nach eine supersüße Idee, vorallem weil Kira viel von seinen Inhalten zeigt. Als ständiger Wegbegleiter immer im Blog dabei, voller interessanter Dinge.




Eines meiner absoluten Lieblingswerke!


Toller Musikgeschmack, "The Strokes" sind klasse! Als ich dann auch noch sah, dass sie Fotos von "The Virgins" postete, war ich supermeganeidisch.



Schaut mal rein, lohnt sich sehr. Ich finde time for heroes hat definitiv noch zu wenig Abonennten! Junge Talente müssen unterstützt werden, also klick hier. (:

Mittwoch, 8. Januar 2014

Things I love to share


In letzter Zeit ist das Wetter hier in Hamburg eine Katastrophe. Es regnet und der Himmel ist grau, den ganzen Tag, bis er wieder schwarz wird. Um mein Gemüt aufzuheitern und in dem Wissen, lange nichts mehr gepostet zu haben, beschloss ich nun einen "Things I love to share" Post zu machen.

Ich habe wieder ein wenig gemalt und gezeichnet, ich hoffe es gefällt euch! Kritik ist sehr erwünscht (;

Bild 1 - Aquarellbuntstifte von Faber Castell

Bild 2 - Stabilo Fineliner

Bild 3 - Stabilo Fineliner



Weihnachten war bei mir eine einzige Katastrophe, da mein Stiefpapa sich 2 Tage vorher den Fuß gebrochen hatte

:(

Aber trotzdem haben wir im kleinsten Familienkreis zusammengesessen und hatten einen Supertollen Tannenbaum mit St.Pauli-Kugeln! Die Uhr war ein Geschenk meiner Mama und ich mag sie kaum noch ablegen, ich LIEBE SIE. Es handelt sich um die Classic York Lady von Daniel Wellington



Und hier noch ein letztes Foto aus meiner GhostBallerina-Session. Nicht ganz so ghosty, aber ich hoffe es gefält. Bye bye (;


Fallow me on Instagram
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Samstag, 7. Dezember 2013

Ghost Ballerina

Seit einiger Zeit höre ich mir unglaublich gern Tchaikovskys Schwanensee an und schaue mir bei Youtube dazu die vielen, wunderhübschen Ballerinas an, die anmutig über's Parkett schweben. Wenn ich Ballerinas sehe, werde ich immer wahnsinnig neidisch, ich bin so beeindruckt von der Art ihrer Bewegungen und den graziösen Gesten, sodass ich mir vor Ärger, dass ich selbst mit dem Ballett viel zu früh aufgehört habe, in den Hintern beißen könnte.

Jedenfalls habe ich mir in der letzten Zeit immer wieder Gedanken über Schönheit und Ästhetik gemacht. Was macht uns eigentlich schön? Inwiefern wird unser Gefühl für Schönheit von allem möglichen beeinflusst? Ich glaube das persönliche Schönheitsempfinden ist teils anerzogen und teils geprägt durch Erlebnisse und eben die Schönheitsideale unserer Gesellschaft.
Aber im Grunde bin ich dazu gekommen, dass Schönheit kein Gesicht hat. Schönheit liegt im Auge des Betrachters und ich bin der festen Überzeugung, dass Schönheit immer gleich Leid ist. Sieht man die pure Schönheit, dann wird man wehmütig. So geht es mir zu mindest, denn Schönheit ist etwas erstrebenswertes für uns. Etwas, dem wir nachjagen, bloß kann man sie nicht festhalten.

Montag, 28. Oktober 2013

Just instagramming


Sooo. Jana hat jetzt auch endlich Instagram. Folgen könnt ihr mir hier...